|
|

Belagerung des
Lebens
"Bektas ist schon einer, der mit der eigenen, kraftvollen
Stimme spricht.
Mir war es eine Freude, diesem jungen Freund und Kollegen durch
meine Übersetzung gleich mit seinem ersten Buch zu einer zweisprachigen
Ausgabe zu verhelfen. Dem Verlag liegt er in gleicher Weise am Herzen.
Er verdient es."
Yüksel Pazarkaya
|
Geburt eines Dichters "... Ein
Phänomen , das zu denken gibt. Dann aber beeindrucken diese Gedichte
und Prosatexte vom Thema her ; vor allem trifft das für den deutschen
Leser zu, falls er sich die Mühe macht, den Autor ernst und zur
Kenntnis zu nehmen: Alltag, der uns umgibt, den wir sehen, erleben,
mit den Augen der anderen gesehen, mit Worten der anderen, mit ihren
Gefühlen kommentiert und dargeboten.
Die Lektüre dieser kurzen, eindringlichen Texte könnte für
das deutsche Publikum nützlich sein, weil sie dazu beizutragen
vermöchte, die Schranken der Selbstgefälligkeit, der Selbstzufriedenheit
zu überspringen, zu lernen, im einstiegen "Gastarbeiter"
und jetzigen "ausländischen Arbeitnehmer" zuerst und
vor allem einmal den Menschen zu sehen, den Nachbarn, darüber
nachzudenken, was er sich wohl denken mag. Schon aus diesem Grunde
sollte das vorliegende Bändchen nicht nur als nützlich,
sondern als Pflichtlektüre genommen werden. Es vermag, in vielfacher
Hinsicht, Augen zu öffnen und Sinne zu schärfen. Es überzeugt."
Günter W Lorenz
Zeitschrift für Kulturaustausch |
Durchquerung der Barbarei "Ich
freue mich über diese ungebändigte Stimme eines jungen türkischen
Arbeiters in der deutschen Literatur, über diese radikal zärtlichen
Gesänge. Ich begrüße Habib Bektas im Kreise derjenigen
, die ernst machen mit ihren Schmerzen, aufrichtig, verzweifelt, ihn,
der das Zurückgelassene verteidigt mit seine Zerrissenheit zwischen
dem Land seiner Kindheit, wo der Bauch hungerte, und dem jetzt, wo
die Seele darbt.
Literatur der Lebenswelt eines türkischen Arbeiters. Ein Buch,
für das man gar nicht werben muss: Was unter die Haut geht, geht
auch in den Kopf. Diese Gedichte und Geschichten haben alles in sich,
wovon Deutsche zehren können.
Ludwig Fels
Die Zeit
|
|